„Wir und Afghanistan“

„Wir bekamen im April 2014 unsere 1. Tochter Lotte, im September 2014 musste ich für 3 Jahre sehr weit weg und war nur am Wochenende da. 2015 bekamen wir unsere 2. Tochter Tilda. Meine Freundin hielt mir den Rücken für meine berufliche Karriere frei und managte alles zu Hause ohne weitere Familienangehörige. Pünktlich im Mai 2017, als unser 3. Kind Emil zur Welt kam, war ich mit meinem Studium fertig. Ich war endlich wieder zu Hause. Ende 2017 erhielt ich die Nachricht, dass ich nach Afghanistan in den Auslandseinsatz soll. Meine Freundin, die ebenfalls Soldat ist, weinte, sagte aber, dass ich mir keine Sorgen machen soll und sie zu Hause alles schafft. Sie hielt mir erneut den Rücken frei und Oktober 2018 rückte immer näher. Es war so weit, mein großer grüner Rucksack stand im Flur und meine Freundin daneben mit Tränen in den Augen. Ich musste los und es tat mir sehr weh. Sie weinte bitterlich. Die Zeit war hart, ich habe viel erlebt und viel gesehen. Zu Hause lief die Zeit weiter ohne mich. Die Kinder wuchsen weiter ohne mich. Sie erlernten neue Dinge ohne mich. Im März 2019 kam ich endlich wieder nach Hause und die Familie in die Arme zu schließen war das Größte und ließ den ganzen erlebten Mist vergessen. Ich ziehe meinen Hut vor meiner Freundin, die in dieser Zeit arbeiten war und sich um unsere Kinder gekümmert hat, ohne weitere Hilfe von außen anzunehmen (leider will sie immer alles alleine schaffen). Danke, dass du immer hinter mir stehst!“

„Sie ist selbstlos und schaut erst auf andere“

Florian über Eva-Maria

Mit 25.000 € würden wir…

... einen großen Familienurlaub machen, ohne dabei aufs Geld schauen zu müssen. Wir würden gerne einmal mit dem Schiff verreisen für eine längere Zeit in den Ferien. Alles vergessen und es uns gut gehen lassen.

Partnerstory teilen:

Weitere Partnerstorys